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Umgebung
Zwischen grünen Hügeln und am Ufer des Flusses Arnoia verbirgt sich ein galicisches Refugium, in dem Geschichte, Tradition und Natur harmonisch miteinander verschmelzen. Allariz lädt dazu ein, sich in seinen gepflasterten Gassen zu verlieren, alte Paläste und Handwerkswerkstätten zu entdecken und sich von jahrhundertealten Festen verzaubern zu lassen, die ihren ursprünglichen Geist noch immer bewahren. Von Gärten, die Kreativität inspirieren, bis hin zu Dörfern voller Legenden – jeder Winkel dieser Stadt bietet ein einzigartiges Erlebnis, bei dem Spazierengehen zu einer Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird.
Geschichte und Tradition
Festa do Boi:
Zwischen Mai und Juni, zeitgleich mit Fronleichnam, feiert Allariz die Festa do Boi, die als galicisches touristisches Kulturgut gilt. Ihr Ursprung geht auf das Jahr 1317 zurück, als Xan de Arzúa, auf einem Ochsen reitend, während der Prozession die Harmonie wiederherstellen konnte, indem er respektloses Verhalten einiger Mitglieder der jüdischen Gemeinde stoppte. Seit 1988 organisiert die Vereinigung Xan de Arzúa diese Tradition mit mehr als 70 Aktivitäten über neun Tage hinweg, darunter Musik, Theater, Kinderspiele und die berühmten Ochsenrennen, die nach wie vor die Hauptattraktion der Veranstaltung sind.
Museen und Kulturerbe:
• Museo Galego do Xoguete: untergebracht in einem Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert, bewahrt es Spielzeuge und Spiele aus verschiedenen Epochen, die größtenteils von Anwohnern gespendet wurden.
• Museo do Coiro: die ehemalige Gerberei der Familie Nogueiras aus dem 18. Jahrhundert spiegelt die historische Bedeutung der Lederverarbeitung in Allariz wider.
• Altstadt: 1971 zum Historisch-Künstlerischen Ensemble erklärt, vereint sie gepflasterte Straßen, mittelalterliche Gebäude und preisgekrönte Restaurierungen zu einem Rundgang zwischen Geschichte und modernem Leben.
Natur und Kreativität
Internationales Gartenfestival:
Am Ufer des Flusses Arnoia erstreckt sich dieses Festival über mehr als drei Hektar Gärten, in denen Wasser, Vegetation, Farben und Klänge miteinander verschmelzen. Jeden Frühling präsentieren zwölf temporäre Gärten die Kreativität von Landschaftsgestaltern aus aller Welt, während das permanente Gelände einen einzigartigen Rahmen zum Spazierengehen, Beobachten und Inspirieren bietet.
Routen und Naturgebiete:
• Santa Mariña de Augas Santas: ein historisch-künstlerisches Ensemble, in dem sich Tradition, Legende und Geschichte vereinen. 1931 zum Historisch-Künstlerischen Denkmal und 1963 zum Historisch-Künstlerischen Ensemble erklärt.
• San Salvador dos Penedos: ein Dorf im Biosphärenreservat, das 2009 für ländliche Entwicklungsaktivitäten, Esels-Therapie und handwerkliche Produktion restauriert wurde.
• Wandern: Routen wie Do Canelar (5–8 km mit Panoramablicken) und da Padela (5 km in traditioneller Agrarlandschaft) laden dazu ein, die Natur- und Kulturlandschaften der Region zu entdecken.